DEUTSCHER TANZPREIS 2018

Der Dachverband Tanz Deutschland ruft die Verbände und Institutionen des Tanzes in Deutschland auf, Vorschläge für den Deutschen Tanzpreis 2018 einzureichen!

Hier finden Sie die  PDF Ausschreibung und das  Vorschlagsformular.

Frist für die Einreichung der Vorschläge ist der 10. Dezember 2017.

Mit dem DEUTSCHEN TANZPREIS 2018 werden überragende Persönlichkeiten des Tanzes in Deutschland geehrt. Das künstlerische Schaffen der Choreograf*innen und Tänzer*innen steht im Mittelpunkt, gleichwohl können auch Persönlichkeiten der Pädagogik, Publizistik, Wissenschaft oder anderer Bereiche des Tanzschaffens vorgeschlagen werden.

Mit einem Tanzpreis AKTUELL können zudem herausragende Interpret*innen und Ensembles wie auch besondere Entwicklungen in der Tanzlandschaft gewürdigt werden. Dies können sowohl zukunftsorientierte Initiativen, modellhafte Konzepte wie auch außergewöhnliche Produktionen sein.

Schirmherr des DEUTSCHEN TANZPREIS ist Prof. Dr. Norbert Lammert.

Die Preisverleihung wird am 22. September 2018 im Aalto-Theater Essen stattfinden.

1983 wurde der Deutsche Tanzpreis erstmalig verliehen. Der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. (DBfT) ehrte mit diesem Preis Persönlichkeiten, die sich um den künstlerischen Tanz in Deutschland in besonderer Weise verdient gemacht haben. Von 2004 bis 2016 übernahm der Förderverein Tanzkunst Deutschland e.V. die jährliche Verleihung des Preises und wurde dabei vom DBfT als organisatorischem Partner unterstützt.

Eine beeindruckende Übersicht zu den Preisträgern finden Sie  hier.

2017 wurde der Deutsche Tanzpreis an den Dachverband Tanz Deutschland e.V. (DTD) als zukünftigem Träger übergeben. Der Dachverband realisiert die Preisverleihung in enger Kooperation mit der Stadt Essen. Der Deutsche Tanzpreis wird gefördert durch die Stadt Essen, das Land Nordrhein-Westfalen und den Dachverband Tanz Deutschland, aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ausschreibung Coaching-Förderung

Coaching-Vorhaben

Im Rahmen des Programms „Verwertungs- und Exportförderung im Markt für die Darstellenden Künste – Fokus Tanz“ schreibt der Dachverband Tanz Deutschland die Förderung von Coaching-Vorhaben aus. Diese Vorhaben sollen einen konkreten Know-How-Transfer von erfahrenen Kulturproduzent*innen zu Berufseinsteiger*innen ermöglichen. Der Wissenstransfer soll anhand eines konkreten gemeinsamen Vorhabens erfolgen. Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung. Im Programm stehen für die Förderung von rund 10 Vorhaben insgesamt Mittel von 15.000 Euro zur Verfügung. 

Ziel 

Ziel ist die Unterstützung des Coachings von Kulturproduzent*innen bei der Arbeit mit und der Vertretung von in Deutschland ansässigen Tanzkompanien. Das Coaching soll den Einstieg in die professionelle Arbeit der Kulturproduzent*innen fördern und mittelbar den tanzschaffenden Künstler*innen – insbesondere hinsichtlich ihrer Vernetzung und Sichtbarkeit auf dem internationalen Markt – zugutekommen. Durch die Coaching-Förderung soll insbesondere der Aufwand des Coaches und evtl. entstehende Reisekosten für Coach und/oder Mentee vergütet werden.


1) Antragstellung 

Bewerben können sich zwei oder mehr Kulturproduzent*innen gemeinsam, die schwerpunktmäßig in Deutschland im nicht-kommerziellen Bereich Tanz und für eine*n oder mehrere Künstler*innen/

Kompanien arbeiten. Wobei ein*e oder mehrere Kulturproduzent*innen als Coach fungieren und ihr Wissen an eine*n oder mehrere Berufseinsteiger*innen weitergeben. 

Themen wie Marketing/Promotion, (internationale) Distribution und/oder Gastspiel-/Koproduzenten-Akquise sollten Schwerpunkte des Coachings sein.

Das Vorhaben sollte mit der professionellen Präsenz bei einer relevanten Messe/Plattform verbunden sein, vorzugsweise bei der Tanzplattform Deutschland und/oder der internationalen tanzmesse nrw. (Die separate Beantragung einer Reisekostenförderung im Rahmen dieses Programm ist möglich.)

Konkrete Vorhaben können z.B. die Entwicklung des Präsentationsmaterials, der Aufbau einer Adressdatenbank, das Coaching für den professionellen Auftritt, die gemeinsame Kontaktsuche oder ähnliches sein. 

 

Für den Antrag muss das bereitgestellte Formular benutzt werden. Dieses umfasst: 


1. Angaben zu den beteiligte*n Kulturproduzent*innen

  • (Kontakt-)Daten der Beteiligten und Informationen zu den künstlerischen Projekten/Ensembles, für welche die Beteiligten tätig sind

2. Inhaltliche Beschreibung des konkreten Coaching-Vorhabens

  • max. 3000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

3. Zeitplan der geplanten Maßnahmen 

  • Coaching-Sessions, gemeinsame Besuche von Plattform/Messe etc.

4. Aufführung der unbaren Sach- und Eigenleistungen 

  • Büroraum, Zuarbeiten zum Vorhaben etc. 

5. Benennung der Plattform/Messe, mit der verbunden das Vorhaben umgesetzt wird

 

Zu den notwendigen Anlagen gehören: 

  1. Berufliche Lebensläufe aller Beteiligten (tabellarischer CV)
  2. Nachweise der Tätigkeit des/r Mentees für Künstler*innen/Ensembles im Bereich Tanz
  3. Kosten-/Finanzierungsplan (entsprechend Muster-KFP)

 

2) Kosten-/Finanzierungplan

Im Kostenfinanzierungsplan müssen Drittmittel oder/und Eigenmittel in Höhe von mindestens 10% nachgewiesen werden.  

Die beantragte Fördersumme darf 1.500 Euro nicht überschreiten.

Durch die Förderung können Honorare (keine Eigenhonorare!), Reisekosten und Sach- und Werbekosten finanziert werden. Sie können aber auch ausschließlich Honorare abdecken.

 

3) Verfahren

Bewerbung

Die Bewerbungen sind unterschrieben von allen Beteiligten digital einzureichen an info@dachverband-tanz.de / z.Hd. Jana Grünewald / Stichwort: Coaching-Vorhaben

Bewerbungsfrist ist der 01. Dezember 2017. Die Geschäftsstelle des Dachverband Tanz Deutschland prüft die Anträge auf Förderfähigkeit und legt sie der Jury vor. 

Juryentscheidung

Bis zum 20. Dezember 2017 empfiehlt eine Fachjury dem Dachverband Tanz Deutschland, welche Vorhaben gefördert werden. 

Fördervereinbarung

Mit den Beteiligten der geförderten Vorhaben wird eine Vereinbarung geschlossen. 

Durchführung

Die geförderten Antragsteller*innen führen ihr Vorhaben wie beantragt durch. Änderungen der Vorhaben in Art und Umfang bedürfen der Zustimmung des Dachverband Tanz Deutschland. Das Vorhaben muss zwischen dem 01. Januar und dem 15. Oktober 2018 durchgeführt werden.

Nach Abschluss der Vorhaben sind spätestens zum 15. November 2018 ein Sachbericht (max. 1 Seite), ein zahlenmäßiger Verwendungsnachweis entsprechend des Kosten-/Finanzierungsplans und die Belege einzureichen. Nach erfolgter Prüfung wird die Förderung überwiesen.

Evaluierung

Zu den Vorhaben wird eine begleitende Evaluierung durch den Dachverband Tanz Deutschland durchgeführt.

 

Downloads

 PDF Ausschreibung,  Antragsformular und  Muster KFP finden Sie hier zum Download

Exportförderung für den Tanz

Exportförderung für den Tanz - das Programm

 

Seit September 2016 fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) das Pilotprojekt „Exportförderung für den Tanz“, das der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) – gemeinsam mit transmissions GbR und Feldstärken GmbH – entwickelt hat. Der DTD hat die Trägerschaft des Projekts, das bis Ende 2018 läuft, übernommen und wird in der Umsetzung und Abwicklung von der transmissions GbR unterstützt.

Ziel des Programms ist die Stärkung der Sichtbarkeit des in Deutschland produzierten zeitgenössischen Tanzes, speziell durch die Unterstützung von Netzwerktätigkeiten: Im Vordergrund steht die Schaffung neuer Kontakte zwischen Tanzensembles und Veranstalter*innen, Kurator*innen und potenziellen Koproduzent*innen. 

Das Programm umfasst drei Module: (1) Förderung von Reise- und Aufenthaltskosten bis zu 70 % für den Besuch von Repräsentant*innen deutscher Tanzkompanien bei nationalen und internationalen Tanzmessen, -plattformen und -festivals, (2) Expert*innentreffen, Schulungen und Coachings zur Vermittlung von Know-How für die Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung solcher Veranstal-tungen, (3) Stärkung der medialen Präsenz deutscher Tanzensembles auf www.danceinfo.de.

Seit Projektbeginn konnte der Dachverband Tanz Deutschland den Besuch von Kulturproduzent*in-nen, künstlerischen Leiter*innen und anderen Repräsentant*innen deutscher Tanzkompanien zu fünf internationalen Veranstaltungen fördern (CINARS in Montreal, ICE HOT Nordic Dance Platform in Kopenhagen, APAP in New York, Zeitgenössische Schweizer Tanztage in Genf und Dance Umbrella London). 

Ferner fand ein erstes Expert*innenreffen am 02./03. Juni 2017 in Budapest statt, bei dem ca. 40 Teilnehmer*innen aus 10 europäischen Ländern in verschiedenen Arbeitsgruppen, Diskussions-runden und informellen Gesprächen ihre Fragen und ihr Wissen teilten. Neben dem allgemeinen Erfahrungsaustausch zwischen den Kulturproduzent*innen und Referent*innen standen folgende Themen im Fokus: (1) internationale Kooperationen, Arbeitsprozesse und Kommunikation sowie (2) Marketing und Networking: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Messe-/ Plattform-/Festivalbesuchen.

 

Ausschreibungen, Expert*innentreffen und Coachings 2018

Für 2018 sind Ausschreibungen für Besuche der folgenden Veranstaltungen geplant (Änderungen vorbehalten). Die Ausschreibungen werden separat und mindestens zwei Monate vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung über unsere Verteiler, Website und Facebook veröffentlicht:

 

Darüber hinaus soll der Besuch eines Festivals in Katalonien, Spanien, gefördert werden (in Zusammenhang mit einem internationalen Expert*innentreffen in Katalonien, das derzeit noch in Planung ist und in Kooperation mit dem  Katalanischen Institut für Kulturwirtschaft (ICEC) – Catalan Arts in Berlin und dem  Performing Arts Programm (PAP) Berlin stattfinden soll.)

Während die Ausschreibungen sich bisher ausschließlich an Tanzensembles der sog. Freien Szene richteten, sind die Ausschreibungen im Jahr 2018 auch für Repräsentant*innen der Ensembles an Stadt- und Staatstheatern offen – sofern die Größe des Ensembles die Anzahl von 12 Tänzer*innen nicht übersteigt. 

Es gelten weiterhin folgende Förderkriterien: Förderfähig sind Tanzkompanien mit Betriebssitz in Deutschland. Voraussetzung ist, dass die Kompanie in den letzten zwei Jahren 1) öffentlich gefördert wurde, 2) mindestens eine Tanzproduktion zur Uraufführung gebracht hat sowie 3) eine internationale Gastspieltätigkeit nachweisen kann. Bewerben können sich Kompanien, die diese drei Kriterien nachweislich erfüllen und freischaffende Kulturproduzent*innen, die diese Kompanien vertreten. Vergeben wird nach dem Prinzip „first come first serve“, unter den Bewerbungen, die diese Kriterien erfüllen.

 

Folgende Expert*innen-/Austauschtreffen und Schulungen sind für 2017 und 2018 derzeit geplant (Änderungen vorbehalten). Separate Ankündigungen und Einladungen werden zusätzlich versandt. Wie auch die Ausschreibungen zur Förderung von Veranstaltungsbesuchen richten sich die Expert*innentreffen und Schulungen an Kulturproduzent*innen, künstlerische Leiter*innen und andere Repräsentant*innen von Tanzkompanien mit Betriebssitz in Deutschland.

  • 14./15. Dezember 2017 in Berlin: Expert*innentreffen/Schulung

Messe-Workshop, Info-Sessions, Diskussionsrunden und Tanzplattform-Know-How, in Kooperation mit dem Performing Arts Programm (PAP) Berlin (weitere Infos sind dem aktuellen Save the Date zu entnehmen).  PDF Download "Save the date"

  • 14. - 18. März 2018 in Essen: Austauschtreffen während der Tanzplattform Deutschland

Get-together, Einzel-Coachings sowie öffentliche Präsentation des Exportförderprogramms 

  • 05. - 10. Juni 2018 im Rahmen des Performing Arts Festival (PAF), ggf.
  • 21. Juni 2018 in Frankfurt/Main: Expert*innentreffen/Schulung

Messe-/Marketing-Workshop (u.a.), in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm 

  • 29. August – 01. September in Düsseldorf: Austauschtreffen während der internationalen tanzmesse nrw

Get-together, Einzel-Coachings sowie öffentliche Präsentation des Exportförderprogramms 

  • Internationales Expert*innentreffen in Katalonien, in Planung

in Kooperation mit dem Katalanischen Institut für Kulturwirtschaft (ICEC) – Catalan Arts in Berlin und dem Performing Arts Programm (PAP) Berlin

  • Abschlusstreffen im Herbst 2018

 

Die Ausschreibung für die COACHING-FÖRDERUNG finden Sie weiter unten.

Fragen und Anregungen zum Pilotprojekt „Exportförderung für den Tanz“ nehmen wir sehr gerne entgegen!

 

Kontakt für weitere Informationen, Fragen und Anregungen:

Dachverband Tanz Deutschland 

Jana Grünewald, Michael Freundt 

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Tel. 030 / 37 44 33 92

 info(at)dachverband-tanz.de 

 www.dachverband-tanz.de 

Das neue Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund startet im Juni 2017

Am 14. Juni 2017 wurde das neue Exzellenz-Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin erstmals öffentlich vorgestellt.

Die gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien richtet sich an etablierte Künstler*innen, Ensembles und Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung. Ziel ist die Förderung substantieller Projekte, die zur künstlerischen wie strukturellen Weiterentwicklung des Tanzes in Deutschland beitragen.

Die Antragsfrist für die erste Förderrunde ist der 15. November 2017. Ab sofort finden Sie die erforderlichen Formulare und alle weiteren Informationen zum Förderprogramm sowie zur Beratung und Antragstellung auf der Projektwebsite  www.tanzpakt.de.

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs zwischen Tanz fördernden Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Das Programm ist ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit und Teil einer langfristig aufzubauenden Tanzförderung Stadt-Land-Bund. Seit 2012 wird dieser Prozess kontinuierlich von einer Initiativgruppe begleitet, die ausgehend von den Treffen und der Kommunikation mit der Tanzszene die konzeptionellen Rahmenbedingungen entwickelte. Sie bildete sich aus dem Dachverband Tanz Deutschland, der DIEHL+RITTER gUG, K3 – Zentrum für Choreographie Hamburg, Tanzbüro Berlin und TanzSzene Baden-Württemberg. 

Das Programm basiert auf einem Beschluss des Deutschen Bundestags. Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens zum Bundeshaushalt 2017 wurden vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel i.H.v. 5,625 Mio. € für die Realisierung von TANZPAKT Stadt-Land-Bund freigegeben. 

Geplant ist eine mehrjährige Förderung von Projekten, die sich aus einer Finanzierung durch den Bund und einer Ko-Finanzierung in mindestens gleicher Höhe durch Kommunen, Länder und ggf. weiterer Förderer im Matchfunding zusammensetzt. Das Förderprogramm umfasst somit ein Gesamtvolumen von ca. 10,5 Mio. €.

Wesentlicher Bestandteil der Arbeit von TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist der stetige Dialog mit Kommunen und Bundesländern, um sie zu einem nachhaltigen und zukunftsweisenden Engagement für den Tanz zu bewegen. Um Projekte zu entwickeln, die überregional und modellhaft ausstrahlen, bedarf es eines besonderen Engagements in den Städten und Ländern sowie der Kooperation der Förderer – hierfür setzt nun die BKM mit dem neuen Förderprogramm ein wichtiges Signal.

Der  Dachverband Tanz Deutschland und die  DIEHL+RITTER gUG werden das Förderprogramm in kooperativer Trägerschaft durchführen. Die DIEHL+RITTER gUG ist verantwortlich für die Konzeption, Ausformung und Durchführung des neu eingerichteten Förderfonds.

Der Dachverband Tanz Deutschland ist verantwortlich für den gesamten kulturpolitischen Prozess, um auch auf kommunaler und Länderebene Projekte zu verstetigen und den Tanz zu stärken. 

 

 

Kontakte

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alexa Junge, Dachverband Tanz Deutschland 

Mariannenplatz 2, D-10997 Berlin 

Tel. 030 / 37 44 33 92

 presse(at)dachverband-tanz.de

 

Kulturpolitische Beratung, Information etc. beim Dachverband Tanz Deutschland

Bea Kiesslinger, Projektleitung kulturpolitischer Dialog

Tel. 0179 / 699 05 82 // 030 / 37 44 33 92

 b.kiesslinger(at)dachverband-tanz.de

 

Antragsberatung und allgemeine Fragen zum Förderfonds bei der DIEHL+RITTER gUG

Riccarda Herre und Isabel Niederhagen, Projektleitung Förderfonds

Tel. 030 / 81 82 82 33

 tanzpakt(at)diehl-ritter.de

DIEHL+RITTER gUG, Crellestraße 29-30, 10827 Berlin

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz

 

Presseinformation zum Download  PDF deutsch Version /  PDF english Version

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen |  Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland e.V. |   www.kulturstiftung-bund.de/tanzland 

 

TANZLAND, der Fonds für Gastspielkooperationen, fördert zeitgenössischen Tanz außerhalb der Großstädte und unterstützt Gastspiele von Tanzensembles, die auf den Bühnen der Bespieltheater der INTHEGA stattfinden. 13 Kooperationen wurden nun von der Jury ausgewählt, die Neuland betreten: sie wirken für bis zu drei Jahre in kleinen und mittleren Städten, in denen Tanz bisher selten oder gar nicht stattfand. Jede Kooperation umfasst mehrere Gastspiele sowie umfangreiche Aktionen mit lokalen Partnern zur Tanzvermittlung und Publikumsarbeit. In der ersten Förderrunde wurden insgesamt 1.030.000 Euro vergeben. 

In einer zweiten Antragsrunde können TANZLAND-Partnerschaften sich bis zum 1. November 2017 für eine Förderung bewerben.

Weitere Informationen unter  www.tanzland.org.

Vermittelt durch TANZLAND, das Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes in Projektträgerschaft durch den Dachverband Tanz Deutschland, entwickelt sich nicht nur eine langfristige Kooperation zwischen einzelnen Bühnen und Ensembles, sondern auch zwischen der Bundesdeutschen Ballett und Tanztheaterdirektoren Konferenz BBTK und der INTHEGA. In der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen sind 375 Bühnen in kleineren Städten und Gemeinden organisiert, die sich langfristig als wichtige Partner für eine kontinuierliche und nachhaltige künstlerische Arbeit der Tanzensembles anbieten. Der Fonds TANZLAND fördert die Kooperationen mit jeweils Mitteln von bis zu 120.000 Euro, die für Gastspiele und insbesondere Projekte zur Tanzvermittlung eingesetzt werden können, um das lokale Publikum einzuladen, zeitgenössischen Tanz neugierig und kritisch zu begleiten. 

Die Jury – bestehend aus Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin des Staatsballetts Berlin, Tarek Assam, Ballettdirektor des Tanzcompagnie Gießen und Werner Müller, Intendant des Inthega-Theaters Fürth – hat in dieser ersten Antragsrunde 13 Kooperationen ausgewählt, die sehr unterschiedliche Akzente setzen. Die künstlerische Bandbreite der Ensembles umfasst das gesamte Feld des zeitgenössischen Tanzes: Ballettkompagnien gehören ebenso dazu wie Produktionen für Kinder, Tanztheater oder performative Formen. Sieben Ensembles sind fest verankert an einem Stadt-und Staatstheater, sechs von ihnen arbeiten als freie Kompagnien. 

Gefördert werden die Gastspielkooperationen der Stadt Arnsberg mit dem MichaelDouglas Kollektiv, Aschaffenburg mit dem Ballett des Musiktheater im Revier, Bremerhaven mit der Compagnie Toula Limnaios, Düren mit der Compagnie IreneK., Eschborn mit Célestine Hennermann & Team, Theater Gütersloh mit dem Ballett Dortmund, Theater Hameln mit dem Tanztheater Braunschweig, das Kulturhaus Lüdenscheid mit Billinger&Schulz, Neuburg a.d. Donau mit dem Nordharzer Städtebund Theater, Villingen-Schwenningen mit dem Bayerischen Juniorballett, Vöhringen mit dem Sorbischen National Ensemble Bautzen, Waldkraiburg mit dem Ballett Pforzheim und das Theater Wolfsburg mit der janpusch.company. 

 

Kontakt: Sabine Reich | Programmleitung TANZLAND

Dachverband Tanz Deutschland,  Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

 info(at)tanzland.org |  www.tanzland.org

Neue Perspektiven für den Deutschen Tanzpreis im Tanzjahr 2016

PRESSEINFORMATION 

Neue Perspektiven für den Deutschen Tanzpreis im Tanzjahr 2016

Internationalität und Vielfalt des gegenwärtigen Tanzschaffens stehen zukünftig im Fokus

Essen / Berlin, 14. Dezember 2016 – Die Stadt Essen und der Dachverband Tanz Deutschland haben vereinbart, den Deutschen Tanzpreis gemeinsam auf eine zukunftsfähige Basis stellen.

Der Deutsche Tanzpreis ist ein herausragendes Ereignis für den Tanz in Deutschland, mit großer Tradition wie auch künstlerisch und kulturpolitisch bedeutender Wirkung. In Zukunft soll der Preis noch stärker die Vielfalt des gegenwärtigen Tanzschaffens repräsentieren und auf neue Weise zu einem national und international ausstrahlenden Ereignis werden. Auch zukünftig wird die Preisverleihung in Essen ausgerichtet, Ort der Preisverleihung soll weiterhin das Aalto-Theater sein. 

Die Trägerschaft wird beim Dachverband Tanz Deutschland (DTD) liegen. Die Stadt Essen und der Dachverband Tanz Deutschland werden in die konzeptionellen Überlegungen sowohl die Theater und die Philharmonie GmbH der Stadt Essen als auch den Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik und die Mitglieder des Fördervereins Tanzkunst Deutschland einbeziehen. Für die Finanzierung des Preises sollen öffentliche Förderer sowie weitere Unterstützer und Sponsoren gewonnen werden. Der Schirmherr Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert bleibt weiterhin dem Deutschen Tanzpreis verbunden.

Durch die Neukonzeption soll sich die bisherige Würdigung herausragender Persönlichkeiten des Balletts und Tanztheaters mit der Öffnung hin zum gesamten gegenwärtigen Tanzschaffen verbinden. 

Im Tanzjahr 2016 ist dieser Impuls eine weitere starke Initiative für die Sichtbarkeit des Tanzes. 

Fachtag Darstellende Künste | 14.–16.09.2017, Dresden

 

Kreative Allianzen für eine demokratische Öffentlichkeit
Tanz- und Theaterschaffende diskutierten in Dresden kulturpolitische Strategien

 

Am Samstag, 16.9.2017, ging der dreitägige Fachtag Darstellende Künste zu Ende, der rund 70 Tanz- und Theaterschaffende aus ganz Deutschland mit Dresdner Künstler*innen und Vertreter*innen der Kulturverwaltung und Kulturpolitik zusammenbrachte. 

Initiiert vom Verein Villa Wigman für TANZ und konzipiert in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste wurde der Fachtag vom 14. bis 16. September in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ausgerichtet. 

Die Teilnehmer*innen bekräftigten die Bedeutung einer Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik begreift und das Ziel verfolgt, demokratische Auseinandersetzung zu stärken und Partizipation zu ermöglichen.

Die Darstellenden Künste – die Tanz- und Theaterhäuser wie auch die Freie Szene – bilden einen Kern der kritischen Bürgerschaft, welche die Entwicklung einer demokratischen Öffentlichkeit ganz wesentlich mitgestalten. Wie wichtig dabei auch eine starke Freie Szene als kritische Stimme, künstlerischer Stachel wäre, wurde in Dresden einmal mehr deutlich. Dresden – von außen noch immer als die Stadt der Pegida wahrgenommen – muss seine Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 auch als Aufgabe zur Entwicklung einer vielfältigen, kritischen Kunstszene begreifen. 

Künstlerische Qualität und professionelles Arbeiten erfordern angemessene Fördermittel und zeitgemäße Produktionsstrukturen. In der Debatte zeigte sich, dass nach wie vor nur geringe Fördersummen für die freien Darstellenden Künste zur Verfügung stehen. In vielen Kommunen beträgt die Einzelförderung nur einige Tausende Euro. Die Ergänzung durch Landesmittel gelingt nur wenigen. Ohne ergänzende Förderung durch die Ländermittel sind nur kleinste Produktionen möglich. Honoraruntergrenzen sind kaum einzuhalten. Der Eigenanteil für Förderprogramme des Bundes fehlt zumeist.

Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme diskutierten die Teilnehmer*innen des Fachtags die Arbeitsschritte zur Veränderung dieser prekären Situation. Erfolgreiche Entwicklungen aus Basel, Bremen, Frankfurt am Main und Freiburg bestätigten die Bedeutung eines langfristigen Dialogs aller Akteure. Freie Künstler*innen, Spielstätten und Produktionshäuser dürfen sich nicht als Konkurrenten, sondern müssen sich als Partner nicht nur in künstlerischen, sondern auch in kulturpolitischen Strategien begreifen. Ihnen wiederum stehen – so das Ziel – Kulturverwaltungen nicht als Kontrahenten, sondern gleichfalls als Partner gegenüber. Denn es gilt, den Beitrag der Kultur für die Entwicklung der Stadtgesellschaft in allen Politikfeldern deutlich zu machen. 

Hierfür, darüber waren sich die Teilnehmer*innen einig, braucht es klare Argumente, überzeugende Konzepte, einen langen Atem und starke Allianzen.

Beispielhaft für diesen Prozess ist die Unterstützung, welche der Villa Wigman für TANZ e.V. für sein Vorhaben erhält, die ehemalige Wohn- und Wirkungsstätte von Mary Wigman als Produktionsort für die zeitgenössische Kunst zu entwickeln. Die Villa Wigman soll Teil eines kreativen, künstlerisch und kulturpolitisch starken Netzwerks der Darstellenden Künste werden, Identifikationsort für Tanz- und Theaterschaffende, offen für interdisziplinäre Kooperationen in der städtischen Kulturlandschaft und international vernetzt. 

Der Fachtag Darstellende Künste war Teil des Projekts „Bautzner Str. 107, Past Present Future“ des Villa Wigman für TANZ e.V., gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz, in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste.

Konzept und Programmleitung: Johanna Roggan und Michael Freundt

Organisation: Josefine Wosahlo und Nicole Fiedler

 

„Bautzner Straße 107, Past Present Future“ 

Ein TANZFONDS ERBE Projekt des Villa Wigman für TANZ e.V.

Konzept und Künstlerische Leitung: Katja Erfurth, Johanna Roggan, Anna Till und Isaac Spencer

Projektleitung: Josefine Wosahlo

PR & Öffentlichkeitsarbeit: Isolde Matkey

Projektassistenz: Heike Zadow

 www.villa-wigman.de

Botschaft zum Welttanztag 2017

Botschaft zum Welttanztag 2017
Von Trisha Brown

 

Ich bin Tänzerin geworden, weil ich unbedingt fliegen wollte. Die Überwindung der Schwerkraft hat mich schon immer beschäftigt und bewegt. Meine Tänze enthalten keinen verborgenen Sinn. Es sind spirituelle Übungen in physischer Form.

Der Tanz kommuniziert und erweitert die universelle Sprache der Kommunikation, indem er Freude und Schönheit gebiert und das menschliche Wissen vertieft.  Im Tanz geht es um Kreativität…immer wieder… im Denken, im Schaffen, im Tun und im Vorführen. Unsere Körper sind ein Ausdrucksmittel, nicht ein Repräsentationsmedium. Dieser Gedanke setzt unsere Kreativität frei, und darin liegen die wesentliche Lektion und das große Geschenk des Kunstschaffens. 

Das Leben einer Künstlerin oder eines Künstlers endet nicht mit dem Alter, wie manche Kritiker glauben. Der Tanz besteht aus Menschen, aus Menschen und Ideen. Als Publikum können Sie den kreativen Impuls mit nach Hause nehmen und auf Ihren Alltag übertragen.

 

*Diese Botschaft richtet sich an Tanzschaffende und Tanzbegeisterte in aller Welt. Sie wird darüber hinaus als Hommage an Trisha Brown veröffentlicht, die am 18. März 2017 verstorben ist.

Diese Botschaft wurde von Browns enger Mitarbeiterin Susan Rosenberg aus den Schriften und Statements der Künstlerin zusammengestellt. Sie vermittelt die Vision ihrer Arbeit und die Werte, die sich darin spiegeln. 

 

Der Welttanztag

Das Internationale Theaterinstitut freut sich ankündigen zu können, dass nach Lemi PONIFASIO (Samoa und Neuseeland), Israel GALVAN (Spanien), Mourad MERZOUKI (Frankreich), LIN Hwai-min (Taipeh, China) and Sidi Larbi CHERKAOUI (Belgien), in diesem Jahr Trisha BROWN (USA), Tänzerin, Choreografin und künstlerische Leiterin der Trisha Brown Company, die Verfasserin der Botschaft zum Welttanztag ist.

Seit seiner Einführung im Jahr 1982 bietet der Welttanztag, der am 29. April, dem Geburtstag des Erfinders des modernen Balletts Jean-Georges Noverre gefeiert wird, alljährlich die Gelegenheit, den Tanz und seine Universalität, die alle politischen, kulturellen und ethnischen Grenzen überwindet, zu würdigen.

Das Internationale Theaterinstitut bittet zu diesem weltweit begangenen Anlass jedes Jahr eine herausragende Persönlichkeit des Tanzes darum, eine Botschaft zu verfassen. Diese Botschaft wird in mehr als 20 Sprachen übersetzt und über das Netzwerk des ITI (mit seinen über 100 Mitgliedern) sowie über Tanzinstitutionen auf der ganzen Welt verbreitet.

Darüber hinaus fördert das ITI unterschiedliche Aktivitäten zur Feier des Welttanztag im In- und Ausland. Alle aus diesem Anlass  stattfindenden Preisverleihungen, Benefiz-Vorstellungen zugunsten von Organisationen, Einzelpersonen oder bestimmten Themen und Anliegen, die im Zusammenhang mit der Tanzkunst stehen, sowie Konferenzen, Begegnungen mit Tänzern und andere Aktivitäten sind auf einer Weltkarte verzeichnet, die auf der Website des Internationalen Tanztags ( www.international-dance-day.org) zu finden ist. Das ITI begeht den Welttanztag 2017 mit einem Gipfeltreffen in Shanghai vom 27. – 29. April.

 PDF Botschaft zum Welttanztag 2017

INTERNATIONALISIERUNGSINITIATIVE TANZ

Dem Dachverband Tanz war es gemeinsam mit dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ 2013 gelungen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags dem damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien neue Mittel für die gezielte Förderung von Tanzprojekten aus Deutschland und deren internationale Ausstrahlung bereitstellt. Die Freigabe der Mittel verdankt sich dem besonderen Engagement von Rüdiger Kruse MdB (CDU), Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags.

Damit ist es möglich, die mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes bereits erprobte  NPN-Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des BKM fortzuführen. Ziel der NPN-Koproduktionsförderung Tanz ist es, die Mobilität, den Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern, Veranstaltern und Produzenten sowohl überregional als auch international zu unterstützen und die Entstehung neuer Tanzproduktionen zu fördern, die möglichst über solistische oder kleinteilige Formate hinausgehen.

Zur internationalen Promotion und nachhaltigen Vernetzung von zeitgenössischem Tanz aus Deutschland startete 2013 ein neues Fördermodell – die  NPN-Gastspielförderung Tanz International nach dem Vorbild der inländischen NPN-Gastspielförderung. Sie richtet sich an Multiplikatoren sowie Veranstalter im Ausland und fördert diese, wenn sie in Deutschland entstandene Produktionen einladen und bestimmte Mindestgagen anbieten, die an den in Deutschland üblichen Sätzen orientiert sind.

Die Administration beider Fördermodelle liegt bei  JOINT ADVENTURES. Sämtliche Förderanträge sind hier einzureichen und werden hier geprüft. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht ein innovatives Fördermodell, das für den Tanz aus Deutschland mehr Kontinuität in der künstlerischen Arbeit und größere internationale Ausstrahlung sichert.

 

Evaluierung der Gastspiel- und Koproduktionsförderung

Die Zuwendungsempfänger werden gebeten, dem Dachverband Tanz Deutschland die Daten zu den Gastspielen und den Koproduktionen mitzuteilen. Die jeweiligen Evaluierungsbögen finden Sie unten stehend zum Download.

Auf diese Weise dokumentieren wir die Effizienz und den Erfolg des NPN gegenüber Bund und Ländern.

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular an folgende Adresse:

Dachverband Tanz Deutschland, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

oder per Mail an:  mobility(at)dachverband-tanz.de


 PDF Evaluierung Gastspielförderung Tanz International /  PDF Evaluation International Guest Performance
 PDF Evaluierung Koproduktionsförderung Tanz /  PDF Evaluation Co-Production

 

 

Archivplattform

Die deutschen Tanzarchive bewahren einen großen Schatz, rund eine Million Dokumente zur Tanzgeschichte, nicht nur Manuskripte, Briefe und Kritiken, sondern auch Fotos, Kostüme, Filme oder Videos.

Dieses kulturelle Erbe gilt es zu bewahren und für kommende Generationen auch über Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen.
Fünf Tanzarchive – Akademie der Künste Berlin, Deutsches Tanzarchiv Köln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Mime Centrum Berlin und Tanzarchiv Leipzig – agieren seit 2007 im Verbund deutscher Tanzarchive (VdT).

Gemeinsam arbeiten sie an einer Präsentation ihrer Sammlungen im Internet, das heißt zunächst vor allem an Lösungen für die enormen rechtlichen, technologischen und sachlichen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind.

Die Digitalisierung und online-Präsenz der Materialien soll auf künstlerische und wissen­schaftliche Fragen Antworten geben, aber auch einem breiten Publikum die Vielfalt des Tanzes nahe bringen, wie das in einigen europäischen Nachbarländern bereits geschieht (besonders Frankreich, Belgien und England).


Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tanzarchive.de

Tanzjahr Deutschland 2016

DANCE NOW – 2016 ist Tanzjahr!

2016 wird ein besonderes Jahr für den Tanz: Unter Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, findet das Tanzjahr Deutschland 2016 statt.

 „Das Tanzjahr Deutschland ist eine von vielen Partnern im Tanzbereich getragene konzertierte Aktion, für die ich gern die Schirmherrschaft übernommen habe. Für die Kommunikation der vielfältigen kulturellen und integrativen Wirkungen des Tanzes in der Gesellschaft wünsche ich der Initiative viel Erfolg“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die Website zum Tanzjahr, die alle Veranstaltungen und Aktivitäten für 2016 bündelt, ist jetzt online:  www.tanzjahr2016.de.

Das Tanzjahr Deutschland 2016 ist eine Kampagne der Tanzszene – initiiert durch das Künstlerhaus Mousonturm, welches die Tanzplattform ausrichtet, den Tanzkongress und die internationale tanzmesse nrw sowie den Dachverband Tanz Deutschland.

Erstmals finden die drei großen Tanzereignisse in Deutschland, die ein beträchtliches nationales und internationales Publikum anziehen, innerhalb eines Jahres statt: Die Tanzplattform Deutschland als das bedeutendste Festival des in der Bundesrepublik produzierten zeitgenössischen Tanzes (Frankfurt, 02.-06.03.), der Tanzkongress als einzigartiges internationales Kreativ- und Reflexionsforum der Kulturstiftung des Bundes (Hannover, 16.-19.06.) sowie das größte professionelle Branchentreffen, die internationale tanzmesse nrw, die als Netzwerkveranstaltung und internationales Festival Künstler und Publikum verbindet (Düsseldorf, 31.08-03.09.). 

Die verschiedenen Facetten und Botschaften des Tanzjahres werden darüber hinaus durch eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen sichtbar gemacht. Hochkarätige Expertentreffen wie der Europäische Kongress der Tanzmedizin und das Internationale Treffen der Tanzarchive, Symposien zur Tanzpädagogik und Tanzforschung, das Tanztreffen der Jugend und viele weitere publikumswirksame Veranstaltungen tragen die Kunstform Tanz in alle Bereiche der Gesellschaft. Die deutschen Tanzfestivals, Ballett- und Tanztheatercompagnien verknüpfen ihre Premieren und Produktionen mit der Initiative des Tanzjahres. 

Damit können zum einen der intellektuelle Reichtum und die enorme Vielfalt des Tanzes verdeutlicht, aber auch die Potenziale dieser Kunstform für Bildung, Kreativität, Gesundheit und Integration aufgezeigt werden. 

Machen Sie mit!

Tanzjahr präsentiert das Netzwerk Tanz auf dieser Webseite lebendig in all seinen Facetten. Jede/r Tanzschaffende kann mitmachen und seine Informationen platzieren.

Nutzen Sie die  Online-Werkzeuge, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, um Ihre Arbeit im Internet reichhaltig und effizient zu platzieren.

Die Tanzplattform Deutschland

Die TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND (TPD) versteht sich als Forum zur Präsentation aktueller Entwicklungen und innovativer Strömungen im zeitgenössischen Tanz in Deutschland. Sie wurde 1994 ins Leben gerufen und war anfangs als Vorauswahl für den renommierten Choreografenwettbewerb "Les Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis" gedacht.

Sie richtet sich an Gäste aus dem In- und Ausland, an Kulturveranstalter, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum und präsentiert innerhalb von wenigen Tagen ein breites Spektrum an Tanzproduktionen. Die TPD ist ein Ort des Austauschs und eine lebendige Kontaktbörse für Tanz- und Kulturschaffende.

Als Biennale konzipiert findet sie in wechselnden deutschen Städten statt. Bisherige TPD-Orte waren Berlin (1994), Frankfurt am Main (1996), München (1998), Hamburg (2000), Leipzig (2002), Düsseldorf (2004), Stuttgart (2006), Hannover (2008), Nürnberg (2010), Dresden (2012) und Hamburg (2014), Frankfurt am Main (2016).

PACT ZOLLVEREIN IST AUSRICHTER DER  TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018.

Ko-Veranstalter > Hebbel am Ufer, Berlin, TanzWerkstatt, Berlin, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, JOINT ADVENTURES, München, Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Hamburg, euro-scene, Leipzig, tanzhaus nrw, Düsseldorf, Theaterhaus, Stuttgart, Tanz/Theater e.V., Hannover, KunstKulturQuartier, Nürnberg, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a.M..

Das ITI Deutschland und das Goethe-Institut sind Partner der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND.

 Weitere Informationen

INTANGIBLE CULTURAL HERITAGE AND INNOVATION

Symposium

2D and 3D Documentation and Visualisation of Performing Arts, Folklore and Rituals through the example of: DANCE

Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und verschiedenen Europäischen Projekten und Netzwerken hat der Dachverband Tanz Deutschland und das Initial Training Network for Digital Cultural Heritage ein dreitägiges Symposium ausgerichtet, das den aktuellen Stand der Forschung zu Aufzeichnungs- und Visualisierungstechniken und deren Anwen­dung im Bereich des immateriellen Kultur­­erbes darstellen und diskutieren wird. Die ver­schie­denen Ausdrucksformen des künstlerischen Tanzes liegen dabei im Fokus.

Innovative Modelle zur Digitalisierung des Kulturellen Erbes sind in aller Munde. Dabei scheint die Erfassung des immateriellen Kulturerbes – in Ritualen, in der Folklore oder in den Künsten – eine besonders komplexe und gleichzeitig reizvolle Aufgabe zu sein.

Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und verschiedenen Europäischen Netzwerken richtet der Dachverband Tanz Deutschland ein dreitägiges Symposium aus, das den aktuellen Stand der Forschung zu Aufzeichnungs- und Visualisierungstechniken und deren Anwendung im Bereich des immateriellen Kulturerbes darstellen und diskutieren wird.Die Ausdrucksformen des künstlerischen Tanzes liegen dabei im Fokus: Der Erhalt von Tanz – als eine flüchtige Kunst – auch für zukünftige Generationen ist eine anspruchsvolle, aber unverzichtbare Aufgabe.

Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten seiner Digitalisierung und Visualisierung ist dabei beides: Herausforderung und faszinierendes Projekt. Zugleich sollen auf dem Symposium auch andere Formen von raumzeitlicher Bewegung, von Dynamiken und Expressionen angesprochen werden – wie bspw. in Ritualen und Liturgien, der Folklore und anderen performativen Künsten.

Neben den technischen Errungenschaften im Feld der Digitalisierung des immateriellen Kulturerbes, setzt die Veranstaltung auch einen Akzent auf Fragen derAnwendbarkeit dieser Technologien für künstlerische Prozesse, Formen und Sprachen.

Rund 150 Referent*innen und Teilnehmer*innen aus ganz Europa werden auf dem Symposium erwartet – Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Forschungseinrichtungen und Kulturinstitutionen. In Vorträgen, Präsentationen und praxisorientierten Laboratorien werden Fragen der 3D- und 4K-Aufzeichnung und -Visualisierung diskutiert sowie Erfahrungen und Projektideen ausgetauscht.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an:

  • Akteur*innen aus dem Tanzbereich (Tanzarchive, Tanzfilmemacher*innen, Choreograf*innen, Tänzer*innen…), die an der Dokumentation von Tanz, deren Weiterentwicklung und Optimierung und damit am Erhalt unseres Kulturellen Erbes interessiert sind;
  • Wissenschaftler*innen und Forscher*innen, die neueste technische Errungenschaften teilen und ihre technischen Fertigkeiten bei der Erfassung von bewegungsbasierten Ereignissen herausfordern möchten;
  • Künstler*innen, die daran interessiert sind, neue digitale Technologien in kreativen Prozessen und Performances zu nutzen.

 

Das Symposium wird ausgerichtet von Dachverband Tanz Deutschland und Initial Training Network for Digital Cultural Heritage. Partner sind das Internationale Theaterinstitut - Zentrum Bundesrepublik Deutschland, Mime Centrum Berlin, Institut für Museumsforschung, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, 4D-Ch World, i-Treasures, DARIAH-EU,DARIAH-CY, Digital Heritage Research Laboratory (Cyprus University of Technology) und der Verbund Deutscher Tanzarchive. Gefördert durch: Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

European Video Dance Heritage

Die Konferenz European Video Dance Heritage bildet den Auftakt des gleichnamigen EU-Projektes und richtet die Aufmerksamkeit auf das Kulturelle Erbe im Tanz, auf die Bewahrung und Sicherung in den Tanzarchiven wie auch die Sichtbarkeit dieses Schatzes im 21. Jahrhundert, seiner Präsentation in den TV-Medien und neuen Formaten/Plattformen im Internet.


Mit einer Vielzahl von hoch kompetenten Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Politik, (Neue) Medien, Technologie und Rechtswissenschaft sowie den wichtigsten Tanzarchiven Europas fragt die Konferenz nach dem Erbe und der Zukunft des Tanzes in der digital vernetzten Welt.

Das EU-Projekt European Video Dance Heritage umfasst eine zweijährige Analyse und ein experimentelles Programm, in denen sich die Projektpartner mit der Entwicklung eines audio-visuellen Gedächtnisses des Tanzes befassen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie ein solches Gedächtnis aufgebaut und das Tanzerbe schließlich jüngeren Generationen zugänglich gemacht werden kann. Die voranschreitende Entwicklung digitaler Technologien sowie die unterschiedlichen Zugänge zu Ressourcen spielen unweigerlich eine zentrale Rolle in dieser Auseinandersetzung.

Das EVDH-Projekt wird geführt vom Maison de la Danse. Wichtigster Co-organiser ist ein Konsortium, geführt vom Dachverband Tanz Deutschland. Zu diesem Konsortium gehören tanzhaus nrw / iDAS NRW, das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen, Tanzfonds Erbe / Diehl+Ritter gUG (haftungsbeschränkt). Das EU-Projekt bringt Partner aus Frankreich, Portugal, Spanien, Polen, Italien, Finnland, Österreich und Deutschland zusammen, wie auch die europäischen Netzwerke EDN (European Dance Network) und ENICPA (European Network of Information Centres for the Performing Arts).