Das neue Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund startet im Juni 2017

Das neue Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund startet im Juni mit einer Auftaktveranstaltung im Kunstquartier Bethanien, Berlin. Kommunen, Länder und Bund stärken den Tanz in Deutschland mit rund 10,5 Mio. Euro.

Das neue Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund zur Exzellenzförderung im Tanz richtet sich an etablierte Künstler*innen, Ensembles und Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung. Darüber hinaus werden Institutionen adressiert, die national herausragende und innovative Entwicklungskonzepte erarbeiten. Ziel ist die Realisierung substantieller Projekte, die zur künstlerischen wie strukturellen Weiterentwicklung, Stärkung und Profilierung der Kunstform Tanz in Deutschland beitragen. 

Ab Juni werden alle erforderlichen Informationen – von der Beratung bis zur Antragstellung bei dem neuen Förderfonds – auf  www.tanzpakt.de zur Verfügung stehen, Antragsschluss der ersten Ausschreibungsphase ist der 15. November 2017. Eine unabhängige Fachjury entscheidet Anfang 2018 über die eingereichten Anträge. 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs zwischen Tanz fördernden Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Das Programm ist ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit und Teil einer langfristig aufzubauenden Tanzförderung Stadt-Land-Bund. Seit 2012 wird dieser Prozess kontinuierlich von einer Initiativgruppe begleitet, die ausgehend von den Treffen und der Kommunikation mit der Tanzszene die konzeptionellen Rahmenbedingungen entwickelte. Sie bildete sich aus dem Dachverband Tanz Deutschland, der DIEHL+RITTER gUG, K3 – Zentrum für Choreographie Hamburg, Tanzbüro Berlin und TanzSzene Baden-Württemberg. 

Das Programm basiert auf einem Beschluss des Deutschen Bundestags. Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens zum Bundeshaushalt 2017 wurden vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel i.H.v. 5,625 Mio. € für die Realisierung von TANZPAKT Stadt-Land-Bund freigegeben. 

Geplant ist eine mehrjährige Förderung von Projekten, die sich aus einer Finanzierung durch den Bund und einer Ko-Finanzierung in mindestens gleicher Höhe durch Kommunen, Länder und ggf. weiterer Förderer im Matchfunding zusammensetzt. Das Förderprogramm umfasst somit ein Gesamtvolumen von ca. 10,5 Mio. €.

Wesentlicher Bestandteil der Arbeit von TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist der stetige Dialog mit Kommunen und Bundesländern, um sie zu einem nachhaltigen und zukunftsweisenden Engagement für den Tanz zu bewegen. Um Projekte zu entwickeln, die überregional und modellhaft ausstrahlen, bedarf es eines besonderen Engagements in den Städten und Ländern sowie der Kooperation der Förderer – hierfür setzt nun die BKM mit dem neuen Förderprogramm ein wichtiges Signal.

Der  Dachverband Tanz Deutschland und die  DIEHL+RITTER gUG werden das Förderprogramm in kooperativer Trägerschaft durchführen. Die DIEHL+RITTER gUG ist verantwortlich für die Konzeption, Ausformung und Durchführung des neu eingerichteten Förderfonds.

Der Dachverband Tanz Deutschland ist verantwortlich für den gesamten kulturpolitischen Prozess, um auch auf kommunaler und Länderebene Projekte zu verstetigen und den Tanz zu stärken. 

 

Erste umfassende Informationen und ein intensiver Austausch zum Förderprogramm können alle Interessierten am Mittwoch, den 14. Juni 2017 von 10:30 bis 17:00 Uhr

beim AUFTAKT! – TANZPAKT Stadt-Land-Bund 

in Berlin, Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin) erhalten.

 

AUFTAKT! – TANZPAKT Stadt-Land-Bund richtet sich an Tanzschaffende, Vertreter*innen von Kommunen und Ländern sowie an Kulturpolitiker*innen. 

Im Rahmen dieser ersten bundesweiten Veranstaltung werden die drei Förderbereiche erläutert und diskutiert. In Arbeitsgruppen werden hierzu Fragen beantwortet und verschiedene Aspekte des Förderprogramms und dem Zusammenwirken der verschiedenen Partner und Förderer beleuchtet.

Ab 1. Juni wird das detaillierte Programm auf  www.tanzpakt.de für alle Interessierten bereitstehen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich über das hierfür bereitgestellte Anmeldeformular auf der Webseite.

 

 

Kontakte

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alexa Junge, Dachverband Tanz Deutschland 

Mariannenplatz 2, D-10997 Berlin 

Tel. 030 / 37 44 33 92

 presse(at)dachverband-tanz.de

 

Kulturpolitische Beratung, Information etc. beim Dachverband Tanz Deutschland

Bea Kiesslinger, Projektleitung kulturpolitischer Dialog

Tel. 0179 / 699 05 82 // 030 / 37 44 33 92

 b.kiesslinger(at)dachverband-tanz.de

 

Antragsberatung und allgemeine Fragen zum Förderfonds bei der DIEHL+RITTER gUG

Riccarda Herre und Isabel Niederhagen, Projektleitung Förderfonds

Tel. 030 / 81 82 82 33

 tanzpakt(at)diehl-ritter.de

DIEHL+RITTER gUG, Crellestraße 29-30, 10827 Berlin

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz

 

Presseinformation zum Download  PDF deutsch Version /  PDF english Version

Botschaft zum Welttanztag 2017

Botschaft zum Welttanztag 2017
Von Trisha Brown

 

Ich bin Tänzerin geworden, weil ich unbedingt fliegen wollte. Die Überwindung der Schwerkraft hat mich schon immer beschäftigt und bewegt. Meine Tänze enthalten keinen verborgenen Sinn. Es sind spirituelle Übungen in physischer Form.

Der Tanz kommuniziert und erweitert die universelle Sprache der Kommunikation, indem er Freude und Schönheit gebiert und das menschliche Wissen vertieft.  Im Tanz geht es um Kreativität…immer wieder… im Denken, im Schaffen, im Tun und im Vorführen. Unsere Körper sind ein Ausdrucksmittel, nicht ein Repräsentationsmedium. Dieser Gedanke setzt unsere Kreativität frei, und darin liegen die wesentliche Lektion und das große Geschenk des Kunstschaffens. 

Das Leben einer Künstlerin oder eines Künstlers endet nicht mit dem Alter, wie manche Kritiker glauben. Der Tanz besteht aus Menschen, aus Menschen und Ideen. Als Publikum können Sie den kreativen Impuls mit nach Hause nehmen und auf Ihren Alltag übertragen.

 

*Diese Botschaft richtet sich an Tanzschaffende und Tanzbegeisterte in aller Welt. Sie wird darüber hinaus als Hommage an Trisha Brown veröffentlicht, die am 18. März 2017 verstorben ist.

Diese Botschaft wurde von Browns enger Mitarbeiterin Susan Rosenberg aus den Schriften und Statements der Künstlerin zusammengestellt. Sie vermittelt die Vision ihrer Arbeit und die Werte, die sich darin spiegeln. 

 

Der Welttanztag

Das Internationale Theaterinstitut freut sich ankündigen zu können, dass nach Lemi PONIFASIO (Samoa und Neuseeland), Israel GALVAN (Spanien), Mourad MERZOUKI (Frankreich), LIN Hwai-min (Taipeh, China) and Sidi Larbi CHERKAOUI (Belgien), in diesem Jahr Trisha BROWN (USA), Tänzerin, Choreografin und künstlerische Leiterin der Trisha Brown Company, die Verfasserin der Botschaft zum Welttanztag ist.

Seit seiner Einführung im Jahr 1982 bietet der Welttanztag, der am 29. April, dem Geburtstag des Erfinders des modernen Balletts Jean-Georges Noverre gefeiert wird, alljährlich die Gelegenheit, den Tanz und seine Universalität, die alle politischen, kulturellen und ethnischen Grenzen überwindet, zu würdigen.

Das Internationale Theaterinstitut bittet zu diesem weltweit begangenen Anlass jedes Jahr eine herausragende Persönlichkeit des Tanzes darum, eine Botschaft zu verfassen. Diese Botschaft wird in mehr als 20 Sprachen übersetzt und über das Netzwerk des ITI (mit seinen über 100 Mitgliedern) sowie über Tanzinstitutionen auf der ganzen Welt verbreitet.

Darüber hinaus fördert das ITI unterschiedliche Aktivitäten zur Feier des Welttanztag im In- und Ausland. Alle aus diesem Anlass  stattfindenden Preisverleihungen, Benefiz-Vorstellungen zugunsten von Organisationen, Einzelpersonen oder bestimmten Themen und Anliegen, die im Zusammenhang mit der Tanzkunst stehen, sowie Konferenzen, Begegnungen mit Tänzern und andere Aktivitäten sind auf einer Weltkarte verzeichnet, die auf der Website des Internationalen Tanztags ( www.international-dance-day.org) zu finden ist. Das ITI begeht den Welttanztag 2017 mit einem Gipfeltreffen in Shanghai vom 27. – 29. April.

 PDF Botschaft zum Welttanztag 2017

 

Hier können Sie die Veranstaltungsorte zum Welttanztag 2017 sehen.

Tanz medial // 22. + 23.05.2017 // Leipzig

FOTO Maxim Wittenbecher

Wie kann Tanz in den neuen Medien präsent sein? Neue Aufnahmetechniken, 360o und 3D entwickeln sich rasant, neue Virtual Reality-Anwendungen scheinen für die choreografischen Kreationen äußerst reizvoll. Aber wie können sich Dynamik und Emotion entfalten? Wie können Choreografien von der Bühne so in übertragen werden, dass die künstlerischen Intentionen im anderen medialen Umfeld das Publikum erreichen? Gemeinsam sollen Möglichkeiten erkundet werden, Choreografien direkt für andere Medien zu entwickeln – z.B. als eigene Videotanzchoreografien oder Choreografien für virtuelle Realitäten.

Den Auftakt bildet ein Workshop am 22. Mai im LOFFT. DAS THEATER, zu dem wir Choreograf*innen und Tänzer*innen eingeladen haben. Gemeinsam mit dem VR Stories aus Leipzig stellen sie sich der Herausforderung, Tanz in 360o und in 3D aufzunehmen. Die Ergebnisse werden am Folgetag präsentiert und im Forum diskutiert.

Es folgt am Abend des 22. Mai (18.00) in der Oper Leipzig die öffentliche Diskussion „Die Kraft der Bilder in Bewegung“ Die Leipziger Choreograf*innen Heike Hennig, Irina Pauls und Mario Schröder diskutieren erstmals gemeinsam auf einem öffentlichen Podium: über ihre filmischen Visionen und die Herausforderungen, Tanz in andere Medien zu übertragen – mit Videoausschnitten aus ihren Produktionen.

Am 23. Mai wird das Forum mit einem Besuch des Media City Ateliers fortgesetzt. In den neu entstandenen Studios und im 3D-Kino informieren Medienfachleute über die Trends in der Entwicklung von 3D-Technik und 3D-Inhalten.

Der Symposiumstag wird beim Leipziger Ballett fortgesetzt. Schwerpunkten bilden Diskussionsrunden zum Potential von 3D- und Virtual Reality Anwendungen wie auch zu choreografischen Kreationen, die direkt für Film und Video geschaffen wurden.

Hier finden Sie das  PDF Programm.

Wir bitten um Anmeldung bis zum Montag, 15. Mai 2017 unter:  tanz-medial(at)dachverband-tanz.de

Eine Initiative des Dachverband Tanz Deutschland und der Tanja-Liedtke-Stiftung in Kooperation mit dem LOFFT – Das Theater und dem Leipziger Ballett. 

INTERNATIONALISIERUNGSINITIATIVE TANZ

Dem Dachverband Tanz war es gemeinsam mit dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ 2013 gelungen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags dem damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien neue Mittel für die gezielte Förderung von Tanzprojekten aus Deutschland und deren internationale Ausstrahlung bereitstellt. Die Freigabe der Mittel verdankt sich dem besonderen Engagement von Rüdiger Kruse MdB (CDU), Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags.

Damit ist es möglich, die mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes bereits erprobte  NPN-Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des BKM fortzuführen. Ziel der NPN-Koproduktionsförderung Tanz ist es, die Mobilität, den Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern, Veranstaltern und Produzenten sowohl überregional als auch international zu unterstützen und die Entstehung neuer Tanzproduktionen zu fördern, die möglichst über solistische oder kleinteilige Formate hinausgehen.

Zur internationalen Promotion und nachhaltigen Vernetzung von zeitgenössischem Tanz aus Deutschland startete 2013 ein neues Fördermodell – die  NPN-Gastspielförderung Tanz International nach dem Vorbild der inländischen NPN-Gastspielförderung. Sie richtet sich an Multiplikatoren sowie Veranstalter im Ausland und fördert diese, wenn sie in Deutschland entstandene Produktionen einladen und bestimmte Mindestgagen anbieten, die an den in Deutschland üblichen Sätzen orientiert sind.

Die Administration beider Fördermodelle liegt bei  JOINT ADVENTURES. Sämtliche Förderanträge sind hier einzureichen und werden hier geprüft. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht ein innovatives Fördermodell, das für den Tanz aus Deutschland mehr Kontinuität in der künstlerischen Arbeit und größere internationale Ausstrahlung sichert.

 

Evaluierung der Gastspiel- und Koproduktionsförderung

Die Zuwendungsempfänger werden gebeten, dem Dachverband Tanz Deutschland die Daten zu den Gastspielen und den Koproduktionen mitzuteilen. Die jeweiligen Evaluierungsbögen finden Sie unten stehend zum Download.

Auf diese Weise dokumentieren wir die Effizienz und den Erfolg des NPN gegenüber Bund und Ländern.

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular an folgende Adresse:

Dachverband Tanz Deutschland, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

oder per Mail an:  mobility(at)dachverband-tanz.de


 PDF Evaluierung Gastspielförderung Tanz International /  PDF Evaluation International Guest Performance
 PDF Evaluierung Koproduktionsförderung Tanz /  PDF Evaluation Co-Production

 

 

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen |  Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland e.V. |   www.kulturstiftung-bund.de/tanzland 


TANZLAND - Fonds für Gastspielkooperationen

 

TANZLAND - der neue Fonds für Gastspielkooperationen fördert die Kooperation deutscher Tanzensembles mit den Bühnen der INTHEGA. 

Zwischen den Tanzensembles und den Bühnen ohne eigenes Ensemble, die in der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen, kurz INTHEGA, zusammengeschlossen sind soll eine langfristige Kooperation auf vielen Ebenen von bis zu drei Jahren stattfinden.

Damit möchte die Kulturstiftung des Bundes das Angebot an zeitgenössischen Tanzproduktionen gezielt in kleineren und mittleren Städten erweitern oder überhaupt erst möglich machen. So wird die Präsenz des Tanzes außerhalb der Großstädte gestärkt und es entstehen neue kulturelle Bündnisse. 

Angesprochen sind die mehr als sechzig festen Ensembles an den Stadt- und Staatstheatern wie auch freie Ensembles, die über ein gefestigtes Team verfügen und in den kommenden Jahren Ensembleproduktionen anbieten können. Als Ensembleproduktionen werden Choreografien mit mindestens sechs Tänzer*innen verstanden. 

Die Kooperation beinhaltet Gastspiele und ergänzend dazu Vermittlungsangebote, die sich aktiv mit dem lokalen Publikum auseinandersetzen. Das Ziel von TANZLAND ist es, auch außerhalb der Großstädte ein Publikum zu gewinnen, das zeitgenössischen Tanz neugierig und interessiert begleitet.

Konzepte und Angebote der Gastspielkooperation sowie die Anträge an die Jury werden von der INTHEGA-Bühne und dem eingeladenen Ensemble gemeinsam entwickelt und eingereicht. Daher ist TANZLAND ein Partnerprogramm, das nur gelingen kann, wenn die richtigen Partner gemeinsam die richtigen Schritte gehen. Nicht Einzelleistungen werden bewertet, sondern Kooperation und Austausch. Doch wie finden sich die richtigen Partner? 

Welche Bühne der INTHEGA passt zu welchem Ensemble? Welches Ensemble ist ein Wunschkandidat für welches INTHEGA-Haus?

 

Wer Interesse hat, einen Tanzland-Antrag zu stellen erhält Kontakte und Information über die Themen des Programms auf der zentralen Webseite  www.tanzland.org

 

Kontakt für weitere Informationen: 

Sabine Reich | Programmleitung

Dachverband Tanz Deutschland 

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Tel. 030 / 37 44 33 92

 tanzland(at)dachverband-tanz.de 

 www.dachverband-tanz.de 

International Meeting of Independent Dance Producers

Invitation

Since 2012, the Dachverband Tanz Deutschland has been gathering independent dance and other cultural producers from all over Germany in the context of the so-called InfoPlus-meetings. Following two international InfoPlus-meetings in March (at German Dance Platform, Frankfurt/Main) and September 2016 (at internationale tanzmesse nrw, Düsseldorf), the Dachverband Tanz Deutschland aims to further strengthen the exchange with independent dance and other cultural producers in Europe and beyond. 

What is on the Agenda?

The Budapest meeting intends to extend the exchange of personal contacts, know-how, experiences and good practices, to create bonds and networks and to strengthen the standing of independent dance producers and production offices.

We want to discuss working conditions and funding programmes in different countries and to think about ways and means to facilitate international cooperation and work processes. Furthermore, we want to stimulate a transfer of experiences and knowledge in visiting international dance fairs and platforms. In addition, we would like to encourage an interaction on an artistic level: on the artists and companies, the participants are representing. While the meeting is open to cultural producers in general, we will be focusing on the dance field.


Practical Information

Registration: There is no participation fee, but a binding registration is necessary: If you wish to attend the meeting, please email info@dachverband-tanz.de no later than 28 April 2017 – indicating your name, function, possibly the artist(s) you are working for and your contact details. You will receive a confirmation email shortly afterwards.

Location: The meeting will be held at the Bakelit Multi Art Center, an independent cultural institution whose main ambition is to offer an infrastructure for international cultural projects. Bakelit M.A.C. is located in the industrial area of Budapest; Downtown Budapest can be reached easily by public transportation 24/7 due to the well-organised transportation net.

Timing: The meeting starts on 02 June at 09.00 am and ends on 03 June at 16.30. For those, who wish to travel back on the 3 June: From the Bakelit M.A.C. the airport is about 20 minutes away by car, a taxi costs around 20 euros.

Accommodation: Options in the city centre are e.g. the ibis Styles Budapest City and the Leonardo Hotel Budapest. Further suggestions will follow.

Contact for more information:  info(at)dachverband-tanz.de / +49 (0)30 37 44 33 92 (Jana Grünewald)

 PDF Download Inivitation

Exportförderung für den Tanz

Ausschreibung vom 15. März 2017

Exportförderung / Ausschreibung Spring Forward Festival in Aarhus

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert seit September 2016 das Pilotprojekt „Exportförderung im Markt für die Darstellenden Künste: Fokus Tanz“, für das der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) die Trägerschaft übernommen hat. Ziel des Programms ist die Stärkung der Sichtbarkeit des deutschen Tanzes speziell durch die Unterstützung der Netzwerktätigkeiten der Ensembles. Im Vordergrund stehen die Schaffung neuer Kontakte zwischen Tanzensembles und Veranstalter*innen, Kurator*innen und potenziellen Koproduzent*innen. Dies ist verbunden mit Vermittlung eines professionellen Know-hows der Kulturproduzent*innen und künstlerischen Leiter*innen für die Netzwerktätigkeit auf Tanzplattformen und Tanzmessen.

Im Rahmen des Programms bezuschusst der DTD Reisekosten für den Besuch von Kulturproduzent*innen oder anderen Repräsentant*innen von deutschen Tanzkompanien bei nationalen und internationalen Tanzmessen und Tanzplattformen.

Im letzten Jahr konnte der DTD den Besuch von CINARS in Montreal und ICE HOT Nordic Dance Platform in Kopenhagen sowie in 2017 den Besuch von APAP in NYC und den Zeitgenössischen Schweizer Tanztagen in Genf fördern.

 

Hiermit folgt nun die fünfte Ausschreibung: Der DTD kann den Besuch des Aerowaves Spring Forward Festivals in Aarhus, Dänemark (28. – 30. April 2017) fördern. Es werden bis zu 70% der Kosten bis zu einer Höhe von maximal 600,- Euro pro Ensemble gefördert.

Zu den förderfähigen Kosten zählen Fahrt- und Unterkunftskosten sowie Tagegelder. Ziel ist die Förderung der Reisen von Kulturproduzent*innen, künstlerischen Leiter*innen zu Vernetzungszwecken. NICHT gefördert werden Reisekosten für Gastspiele.

Förderfähig sind Tanzkompanien der sog. freien Szene mit Betriebssitz in Deutschland. Voraussetzung ist, dass die Kompanie in den letzten zwei Jahren 1) öffentlich gefördert wurde, 2) mindestens eine Tanzproduktion zur Uraufführung gebracht hat sowie 3) eine internationale Gastspieltätigkeit nachweisen kann. Bewerben können sich Kompanien, die diese 3 Kriterien nachweislich erfüllen und freie Kulturproduzent*innen, die diese Kompanien vertreten.

Es können bis maximal 3 Kompanien gefördert werden. Je Kompanie können Reisekosten von maximal zwei Kulturproduzent*innen bzw. Repräsentant*innen bezuschusst werden, wobei die Gesamtsumme von 600,- Euro nicht überschritten werden kann. Vergeben wird nach dem Prinzip „first come first serve“, unter den Bewerbungen, die die Kriterien erfüllen. Als Eingangszeitpunkt gilt der, zu dem die Bewerbungsunterlagen (s.u.) vollständig eingegangen sind.

Die Bewerbung ist ab sofort möglich. Die Nachweise zur Erfüllung der Bewerbungskriterien werden in der Geschäftsstelle des DTD geprüft. Die Nachricht, ob die Förderung erfolgen kann, wird den Bewerber*innen innerhalb von 8 Arbeitstagen übermittelt. Der DTD schließt mit den Kompanien bzw. freien Kulturproduzent*innen einen Fördervertrag. Die Förderungen werden veröffentlicht.

Aus vergaberechtlichen Gründen können nur Belege zur Abrechnung anerkannt werden, die ein Rechnungs- oder Buchungsdatum ab dem 25. September 2016 haben.

Beispielrechnung: Flug- und Transferkosten = 200,- Euro, 3 Nächte Hotel à 120,- Euro = 360,- Euro, 3 Tage Per Diems à 50,- Euro = 150,- Euro = 710,- Euro. Förderung 70% = 497,- Euro.

Die Förderung wird nach Einreichung der Originalbelege ausgezahlt. Als Nachweise sind für die Abrechnung einzureichen: Originalbelege (entwertete Bahntickets, Flugtickets mit Boardingpässen und Hotelrechnungen).

Die Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes sind dabei zu beachten.

Bei der Abwicklung der Förderung (Vertragsversand, Abrechnung etc.) kooperiert der DTD mit der transmissions GbR.

Die geförderten Kompanien und Kulturproduzent*innen verpflichten sich zum Ausfüllen eines Fragebogens zur Evaluierung.

 

Die Bewerbung soll enthalten:

  • Angaben zur Kompanie (Name, Adresse, Website)
  • Nachweis der öffentlichen Förderung seit 2014 (Scan eines Teils des Förderbescheids oder Bestätigung durch den Förderer)
  • Nachweis zu einer Tanzproduktion in den letzten 2 Jahren (nach September 2014)
  • Nachweis der internationalen Gastspieltätigkeit in den letzten 2 Jahren (z. B. Scan der Veranstalter- oder Festivalprogrammhefte, Verweis auf Veranstalterwebseiten)
  • Für freie Kulturproduzent*innen: Erklärung der Kompanie, dass die Reise auch im Auftrag der Kompanie erfolgt.
  • Eine Aufstellung der voraussichtlichen Kosten und Berechnung der anteiligen Förderung.

Bewerbungen bitte per Email an folgende Adresse:  info(at)dachverband-tanz.de

Bewerbungsfrist: 17. April 2017

 

Weitere Informationen:  info(at)dachverband-tanz.de / Tel. 030 / 37 44 33 92 (Jana Grünewald)

Dachverband Tanz Deutschland

Mariannenplatz 2

10997 Berlin

Tel. 030 / 37 44 33 92

 info(at)dachverband-tanz.de

 

 PDF Exportförderung / Ausschreibung Spring Forward Festival in Aarhus

Neue Perspektiven für den Deutschen Tanzpreis im Tanzjahr 2016

PRESSEINFORMATION 

Neue Perspektiven für den Deutschen Tanzpreis im Tanzjahr 2016

Internationalität und Vielfalt des gegenwärtigen Tanzschaffens stehen zukünftig im Fokus

Essen / Berlin, 14. Dezember 2016 – Die Stadt Essen und der Dachverband Tanz Deutschland haben vereinbart, den Deutschen Tanzpreis gemeinsam auf eine zukunftsfähige Basis stellen.

Der Deutsche Tanzpreis ist ein herausragendes Ereignis für den Tanz in Deutschland, mit großer Tradition wie auch künstlerisch und kulturpolitisch bedeutender Wirkung. In Zukunft soll der Preis noch stärker die Vielfalt des gegenwärtigen Tanzschaffens repräsentieren und auf neue Weise zu einem national und international ausstrahlenden Ereignis werden. Auch zukünftig wird die Preisverleihung in Essen ausgerichtet, Ort der Preisverleihung soll weiterhin das Aalto-Theater sein. 

Die Trägerschaft wird beim Dachverband Tanz Deutschland (DTD) liegen. Die Stadt Essen und der Dachverband Tanz Deutschland werden in die konzeptionellen Überlegungen sowohl die Theater und die Philharmonie GmbH der Stadt Essen als auch den Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik und die Mitglieder des Fördervereins Tanzkunst Deutschland einbeziehen. Für die Finanzierung des Preises sollen öffentliche Förderer sowie weitere Unterstützer und Sponsoren gewonnen werden. Der Schirmherr Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert bleibt weiterhin dem Deutschen Tanzpreis verbunden.

Durch die Neukonzeption soll sich die bisherige Würdigung herausragender Persönlichkeiten des Balletts und Tanztheaters mit der Öffnung hin zum gesamten gegenwärtigen Tanzschaffen verbinden. 

Im Tanzjahr 2016 ist dieser Impuls eine weitere starke Initiative für die Sichtbarkeit des Tanzes. 

Initiative Tanz

Die Initiative Tanz wurde dem Bund als ein Konzept vorgeschlagen, mit dem sich der Bund für nationale und internationale Koproduktionen, internationale Gastspiele und die Tanzplattform Deutschland engagiert.

Die zusätzlichen Fördermittel des Bundes geben Tanz Made in Germany eine nationale und internationale Präsenz. Geförderte Produktionen aus Deutschland werden dem internationalen Wettbewerb entsprechend aufgestellt und können wesentlich häufiger in Deutschland und im Ausland gezeigt werden.

Internationale Koproduzenten und weitere Sponsoren werden als Partner gewonnen. Damit werden die Fördermittel der Kommunen und Länder wesentlich effizienter eingesetzt. Die Einnahmesituation der beteiligten Künstler wird stabilisiert.

Das Förderprogramm zur nachhaltigen Förderung und Internationalisierung zeitgenössischer Tanzproduktionen aus Deutschland sollte nach einer Laufzeit von vier Jahren evaluiert werden, so dass in 2016 geprüft werden kann, in welcher Weise eine Verstetigung erfolgen soll. 

Archivplattform

Die deutschen Tanzarchive bewahren einen großen Schatz, rund eine Million Dokumente zur Tanzgeschichte, nicht nur Manuskripte, Briefe und Kritiken, sondern auch Fotos, Kostüme, Filme oder Videos.

Dieses kulturelle Erbe gilt es zu bewahren und für kommende Generationen auch über Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen.
Fünf Tanzarchive – Akademie der Künste Berlin, Deutsches Tanzarchiv Köln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Mime Centrum Berlin und Tanzarchiv Leipzig – agieren seit 2007 im Verbund deutscher Tanzarchive (VdT).

Gemeinsam arbeiten sie an einer Präsentation ihrer Sammlungen im Internet, das heißt zunächst vor allem an Lösungen für die enormen rechtlichen, technologischen und sachlichen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind.

Die Digitalisierung und online-Präsenz der Materialien soll auf künstlerische und wissen­schaftliche Fragen Antworten geben, aber auch einem breiten Publikum die Vielfalt des Tanzes nahe bringen, wie das in einigen europäischen Nachbarländern bereits geschieht (besonders Frankreich, Belgien und England).


Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tanzarchive.de

Tanzjahr Deutschland 2016

DANCE NOW – 2016 ist Tanzjahr!

2016 wird ein besonderes Jahr für den Tanz: Unter Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, findet das Tanzjahr Deutschland 2016 statt.

 „Das Tanzjahr Deutschland ist eine von vielen Partnern im Tanzbereich getragene konzertierte Aktion, für die ich gern die Schirmherrschaft übernommen habe. Für die Kommunikation der vielfältigen kulturellen und integrativen Wirkungen des Tanzes in der Gesellschaft wünsche ich der Initiative viel Erfolg“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die Website zum Tanzjahr, die alle Veranstaltungen und Aktivitäten für 2016 bündelt, ist jetzt online:  www.tanzjahr2016.de.

Das Tanzjahr Deutschland 2016 ist eine Kampagne der Tanzszene – initiiert durch das Künstlerhaus Mousonturm, welches die Tanzplattform ausrichtet, den Tanzkongress und die internationale tanzmesse nrw sowie den Dachverband Tanz Deutschland.

Erstmals finden die drei großen Tanzereignisse in Deutschland, die ein beträchtliches nationales und internationales Publikum anziehen, innerhalb eines Jahres statt: Die Tanzplattform Deutschland als das bedeutendste Festival des in der Bundesrepublik produzierten zeitgenössischen Tanzes (Frankfurt, 02.-06.03.), der Tanzkongress als einzigartiges internationales Kreativ- und Reflexionsforum der Kulturstiftung des Bundes (Hannover, 16.-19.06.) sowie das größte professionelle Branchentreffen, die internationale tanzmesse nrw, die als Netzwerkveranstaltung und internationales Festival Künstler und Publikum verbindet (Düsseldorf, 31.08-03.09.). 

Die verschiedenen Facetten und Botschaften des Tanzjahres werden darüber hinaus durch eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen sichtbar gemacht. Hochkarätige Expertentreffen wie der Europäische Kongress der Tanzmedizin und das Internationale Treffen der Tanzarchive, Symposien zur Tanzpädagogik und Tanzforschung, das Tanztreffen der Jugend und viele weitere publikumswirksame Veranstaltungen tragen die Kunstform Tanz in alle Bereiche der Gesellschaft. Die deutschen Tanzfestivals, Ballett- und Tanztheatercompagnien verknüpfen ihre Premieren und Produktionen mit der Initiative des Tanzjahres. 

Damit können zum einen der intellektuelle Reichtum und die enorme Vielfalt des Tanzes verdeutlicht, aber auch die Potenziale dieser Kunstform für Bildung, Kreativität, Gesundheit und Integration aufgezeigt werden. 

Machen Sie mit!

Tanzjahr präsentiert das Netzwerk Tanz auf dieser Webseite lebendig in all seinen Facetten. Jede/r Tanzschaffende kann mitmachen und seine Informationen platzieren.

Nutzen Sie die  Online-Werkzeuge, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, um Ihre Arbeit im Internet reichhaltig und effizient zu platzieren.

[gemEINSam] Eine Initiative für tanzpädagogische Arbeit mit Geflüchteten in Berlin

Das Pilotprojekt [gemEINsam] – eine Initiative vom Dachverband Tanz Deutschland – ist als Reaktion auf die wachsende Anzahl geflüchteter Menschen, die nun in Berlin in verschiedenen Unterkünften untergekommen sind, entstanden.

Dem Aufruf nach KünstlerInnen und PädagogInnen, die sich mit tanzpädagogischer Arbeit in diesem Bereich engagieren möchten, sind viele Tanzschaffende gefolgt. Es konnte eine Plattform gebildet werden, so dass zwischen den KünstlerInnen, Schulen und Flüchtlingsunterkünften regelmäßige Angebote für geflüchtete Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer koordiniert werden.

Was uns besonders daran gefällt? Das Leben in den Unterkünften ist oft fremdbestimmt, es herrscht Passivität und es gibt wenig Privatsphäre. Der Tanz ist ein ganz hervorragendes Mittel, der Passivität durch Bewegung zu entkommen. Die Sprache stellt in diesem Kontext nur eine geringe Barriere dar. Begegnung und Ausdruck werden im Tanz zusammen gestaltet.

Wir wollen die neu entstandene Plattform nutzen, uns regelmäßig auszutauschen, akute Themen zu diskutieren und neue Ideen anzustoßen.

Eine Übersicht über die 7 entstandenen Projekte bietet der Blog  www.gem-eins-am.blogspot.de.

Die Tanzplattform Deutschland

Die TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND (TPD) versteht sich als Forum zur Präsentation aktueller Entwicklungen und innovativer Strömungen im zeitgenössischen Tanz in Deutschland. Sie wurde 1994 ins Leben gerufen und war anfangs als Vorauswahl für den renommierten Choreografenwettbewerb "Les Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis" gedacht.

Sie richtet sich an Gäste aus dem In- und Ausland, an Kulturveranstalter, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum und präsentiert innerhalb von wenigen Tagen ein breites Spektrum an Tanzproduktionen. Die TPD ist ein Ort des Austauschs und eine lebendige Kontaktbörse für Tanz- und Kulturschaffende.

Als Biennale konzipiert findet sie in wechselnden deutschen Städten statt. Bisherige TPD-Orte waren Berlin (1994), Frankfurt am Main (1996), München (1998), Hamburg (2000), Leipzig (2002), Düsseldorf (2004), Stuttgart (2006), Hannover (2008), Nürnberg (2010), Dresden (2012) und Hamburg (2014), Frankfurt am Main (2016).

PACT ZOLLVEREIN IST AUSRICHTER DER  TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018.

Ko-Veranstalter > Hebbel am Ufer, Berlin, TanzWerkstatt, Berlin, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, JOINT ADVENTURES, München, Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Hamburg, euro-scene, Leipzig, tanzhaus nrw, Düsseldorf, Theaterhaus, Stuttgart, Tanz/Theater e.V., Hannover, KunstKulturQuartier, Nürnberg, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a.M..

Das ITI Deutschland und das Goethe-Institut sind Partner der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND.

 Weitere Informationen

Internationalisierungsinitiative Tanz

Dem Dachverband Tanz war es 2013 gemeinsam mit dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ (NPN) gelungen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags dem damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) neue Mittel für die gezielte Förderung von Tanzprojekten aus Deutschland bereitstellte. 2014 konnte die Internationalisierungsinitiative Tanz mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fortgeführt werden.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 13.11.2014 nun erneut erhebliche Mittel für die Entwicklung der Ensemblekunst Tanz und ihrer internationalen Ausstrahlung freigegeben. In 2015 kann hierdurch eine verstärkte Förderung des Tanzes aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) erfolgen. Die Freigabe der Mittel verdankt sich insbesondere dem Engagement von Rüdiger Kruse MdB (CDU), Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags. Mit Unterstützung der Mitglieder des Haushaltsauschuss wird erneut die Internationalisierungsinitiative Tanz gestärkt, in 2015 stehen bis zu 950.000 € bereit und werden internationalen Gastspielen, Koproduktionen sowie der Tanzplattform Deutschland 2016 zugutekommen.

Rüdiger Kruse hierzu: "Die Haushälter stärken die Kultur und erreichen zugleich die schwarze Null im Haushaltsansatz. Es freut mich, dass wir die Initiative Tanz weiter unterstützen können, in dem wir für die internationale Ausstrahlung der Kunstform Tanz bedeutende Mittel zur Verfügung stellen. Die Tanzplattform Deutschland hat nun Planungssicherheit und kann 2016 dem internationalen Publikum große Ensembleproduktionen präsentieren."

Michael Freundt, Geschäftsführer des Dachverband Tanz: "Der Bund setzt erneut ein Zeichen für die Ensemblekunst Tanz. Dies hat auch eine Wirkung in den kulturpolitischen Gesprächen mit Ländern und Kommunen, um im Verbund der öffentlichen Förderer und gemeinsam mit dem Bund eine nachhaltige Tanzförderung zu erreichen."

Damit ist es möglich, die mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes bereits erprobte NPN-Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des BKM fortzuführen. Ziel der NPN-Koproduktionsförderung Tanz ist es, die Mobilität, den Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern, Veranstaltern und Produzenten sowohl überregional als auch international zu unterstützen und die Entstehung neuer Tanzproduktionen zu fördern, die möglichst über solistische oder kleinteilige Formate hinausgehen.

Zur internationalen Promotion und nachhaltigen Vernetzung von zeitgenössischem Tanz aus Deutschland startete 2013 ein neues Fördermodell – die NPN-Gastspielförderung Tanz International nach dem Vorbild der inländischen NPN-Gastspielförderung. Sie richtet sich an Multiplikatoren sowie Veranstalter im Ausland und fördert diese, wenn sie in Deutschland entstandene Produktionen einladen und bestimmte Mindestgagen anbieten, die an den in Deutschland üblichen Sätzen orientiert sind. Auch sie kann dank der Bundesmittel in 2015 fortgeführt werden.

Die Administration beider Fördermodelle liegt bei JOINT ADVENTURES. Sämtliche Förderanträge sind dort einzureichen und werden dort geprüft. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen.

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INTANGIBLE CULTURAL HERITAGE AND INNOVATION

Symposium

2D and 3D Documentation and Visualisation of Performing Arts, Folklore and Rituals through the example of: DANCE

Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und verschiedenen Europäischen Projekten und Netzwerken hat der Dachverband Tanz Deutschland und das Initial Training Network for Digital Cultural Heritage ein dreitägiges Symposium ausgerichtet, das den aktuellen Stand der Forschung zu Aufzeichnungs- und Visualisierungstechniken und deren Anwen­dung im Bereich des immateriellen Kultur­­erbes darstellen und diskutieren wird. Die ver­schie­denen Ausdrucksformen des künstlerischen Tanzes liegen dabei im Fokus.

Innovative Modelle zur Digitalisierung des Kulturellen Erbes sind in aller Munde. Dabei scheint die Erfassung des immateriellen Kulturerbes – in Ritualen, in der Folklore oder in den Künsten – eine besonders komplexe und gleichzeitig reizvolle Aufgabe zu sein.

Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und verschiedenen Europäischen Netzwerken richtet der Dachverband Tanz Deutschland ein dreitägiges Symposium aus, das den aktuellen Stand der Forschung zu Aufzeichnungs- und Visualisierungstechniken und deren Anwendung im Bereich des immateriellen Kulturerbes darstellen und diskutieren wird.Die Ausdrucksformen des künstlerischen Tanzes liegen dabei im Fokus: Der Erhalt von Tanz – als eine flüchtige Kunst – auch für zukünftige Generationen ist eine anspruchsvolle, aber unverzichtbare Aufgabe.

Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten seiner Digitalisierung und Visualisierung ist dabei beides: Herausforderung und faszinierendes Projekt. Zugleich sollen auf dem Symposium auch andere Formen von raumzeitlicher Bewegung, von Dynamiken und Expressionen angesprochen werden – wie bspw. in Ritualen und Liturgien, der Folklore und anderen performativen Künsten.

Neben den technischen Errungenschaften im Feld der Digitalisierung des immateriellen Kulturerbes, setzt die Veranstaltung auch einen Akzent auf Fragen derAnwendbarkeit dieser Technologien für künstlerische Prozesse, Formen und Sprachen.

Rund 150 Referent*innen und Teilnehmer*innen aus ganz Europa werden auf dem Symposium erwartet – Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Forschungseinrichtungen und Kulturinstitutionen. In Vorträgen, Präsentationen und praxisorientierten Laboratorien werden Fragen der 3D- und 4K-Aufzeichnung und -Visualisierung diskutiert sowie Erfahrungen und Projektideen ausgetauscht.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an:

  • Akteur*innen aus dem Tanzbereich (Tanzarchive, Tanzfilmemacher*innen, Choreograf*innen, Tänzer*innen…), die an der Dokumentation von Tanz, deren Weiterentwicklung und Optimierung und damit am Erhalt unseres Kulturellen Erbes interessiert sind;
  • Wissenschaftler*innen und Forscher*innen, die neueste technische Errungenschaften teilen und ihre technischen Fertigkeiten bei der Erfassung von bewegungsbasierten Ereignissen herausfordern möchten;
  • Künstler*innen, die daran interessiert sind, neue digitale Technologien in kreativen Prozessen und Performances zu nutzen.

 

Das Symposium wird ausgerichtet von Dachverband Tanz Deutschland und Initial Training Network for Digital Cultural Heritage. Partner sind das Internationale Theaterinstitut - Zentrum Bundesrepublik Deutschland, Mime Centrum Berlin, Institut für Museumsforschung, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, 4D-Ch World, i-Treasures, DARIAH-EU,DARIAH-CY, Digital Heritage Research Laboratory (Cyprus University of Technology) und der Verbund Deutscher Tanzarchive. Gefördert durch: Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

European Video Dance Heritage

Die Konferenz European Video Dance Heritage bildet den Auftakt des gleichnamigen EU-Projektes und richtet die Aufmerksamkeit auf das Kulturelle Erbe im Tanz, auf die Bewahrung und Sicherung in den Tanzarchiven wie auch die Sichtbarkeit dieses Schatzes im 21. Jahrhundert, seiner Präsentation in den TV-Medien und neuen Formaten/Plattformen im Internet.


Mit einer Vielzahl von hoch kompetenten Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Politik, (Neue) Medien, Technologie und Rechtswissenschaft sowie den wichtigsten Tanzarchiven Europas fragt die Konferenz nach dem Erbe und der Zukunft des Tanzes in der digital vernetzten Welt.

Das EU-Projekt European Video Dance Heritage umfasst eine zweijährige Analyse und ein experimentelles Programm, in denen sich die Projektpartner mit der Entwicklung eines audio-visuellen Gedächtnisses des Tanzes befassen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie ein solches Gedächtnis aufgebaut und das Tanzerbe schließlich jüngeren Generationen zugänglich gemacht werden kann. Die voranschreitende Entwicklung digitaler Technologien sowie die unterschiedlichen Zugänge zu Ressourcen spielen unweigerlich eine zentrale Rolle in dieser Auseinandersetzung.

Das EVDH-Projekt wird geführt vom Maison de la Danse. Wichtigster Co-organiser ist ein Konsortium, geführt vom Dachverband Tanz Deutschland. Zu diesem Konsortium gehören tanzhaus nrw / iDAS NRW, das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen, Tanzfonds Erbe / Diehl+Ritter gUG (haftungsbeschränkt). Das EU-Projekt bringt Partner aus Frankreich, Portugal, Spanien, Polen, Italien, Finnland, Österreich und Deutschland zusammen, wie auch die europäischen Netzwerke EDN (European Dance Network) und ENICPA (European Network of Information Centres for the Performing Arts).